Schwanger... was nun?

Während der Schwangerschaft treffen wir uns alle vier Wochen oder nach Absprache im Wechsel mit Ihrem Gynäkologen (also ca. alle 8 Wochen). Ich nehme mir Zeit für Ihre Fragen und führe die Vorsorgeuntersuchung durch. 

 

Ich kontrolliere die Entwicklung des Kindes und Ihrer Schwangerschaft, und achte darauf, dass Sie eine schöne Zeit voll guter Hoffnung verbringen können. 

 

Falls die ein oder andere Beschwerde auftritt, greife ich auf altbewertes Hebammenwissen zurück und gebe Hilfestellung nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. 

 

Zu meinen Leistungen zählen u.a.:

 

ACHTUNG!

Es gibt wiederholt Schwierigkeiten mit der geteilten Vorsorge durch Arzt und Hebamme. Kundinnen berichten, dass ÄrztInnen Ihnen die Betreuung verweigern, sollten sie weiterhin bei der Hebamme die Vorsorge in Anspruch nehmen. Dies ist nicht rechtens und wiederspricht einerseits der Genfer Deklaration des Weltärztebundes (Formulierung ärztlicher Ethik), der kassenärztlichen Behandlungspflicht und schädigt andererseits die Arbeit und den Ruf der Hebammen. Diese werden dadurch massiv in ihrer Arbeit beschnitten, welche aus der Betreuung von physiologischen Schwangerschaften, Geburten und Wochenbetten besteht. Im Konkreten: Schwangerenvorsorge inkl. Blutentnahme, Hilfeleistung bei Beschwerden, Geburtsbegleitung und Wochenbettbegleitung. Die Hebamme überweist überweist an den Arzt, sollte sich bei ihren Leistungen etwas auffälliges zeigen, was den Kompetenzbereich der Hebamme verlässt und von fachärztlicher Seite abgeklärt werden sollte.

 

Die Frauen und Familien selbst stecken durch diese Vorgehensweise der ärztlichen Kollegen in einem Dilemma. Einerseits sich dem Wunsch des Arztes zu beugen, auf die Hebammenvorsorge zu verzichten und damit die Hebammenleistung nicht in Anspruch zu nehmen (= Hebammenarbeit weiter schwächen) oder eben andererseits dem Arzt den Rücken zu kehren, womit sie selbst häufig psychisch von ihrem Umfeld unter Druck geraten, weil sie sich "nur" auf die Kompetenz und Erfahrung einer Hebamme verlassen. Außerdem steht dann eine mühsame Odyssee der Suche nach einem Alternativ-Arzt bevor.

 

Ich rate daher jeder Frau / Schwangeren sich (gern auch vor Schwangerschaft) mit ihrem Gynäkologen zu besprechen, wie er zu dieser Thematik steht und vor allem auch sich begründen zu lassen wie seine Meinung dazu enstanden ist. Auch mit den Hebammen sollte das Gespräch gesucht werden. Denn es gibt auch viele KollegInnen bei denen eine Zusammenarbeit zwischen Arzt und Hebamme wunderbar funktioniert. Und es wäre für alle Seiten wünschenswert, wenn sich diese Zusammenarbeit verbreiten würde.

Bitte helfen Sie mit das Verhältnis Arzt - Patient - Hebamme wieder in eine gute Richtung zu bringen. Danke!